Presse
Anton Bruckner, Symphonies No. 4, 7 and 9
ClassicsToday France - CD des Monats
"Ich hatte einige Zweifel, ob ich die Beurteilung 10/10 an - NOCH EINMAL - CDs mit Bruckner vergeben sollte, eingespielt von einer aus mehreren Münchner Orchestern ausgewählten Besetzung, dirigiert vom Ex-Kapellmeister des Braunschweiger Theaters und Ex-Generalmusikdirektor der Stadt Magdeburg. Nicht unbedingt die Art von Stammbaum, von der man erwarten würde, dass sie auch nur das geringste Gewicht ineiner Diskographie haben würde, die von Jochum, Wand und den Top-5-Orchestern Europas dominiert wird. Und trotzdem, ich bin vier oder fünf Mal darauf zurückgekommen. Und jedes Mal habe ich mir gesagt: „Gibt es etwas, was ich Gerd Schaller vorwerfen könnte?“ Nun, der Beschluss ist gefasst: 10/10! Warum? Weil ich jedesmal, wenn ich eine CD aus dieser Box auflege, diese Sendung von France Musique im Kopf habe, die sich „Wie hören Sie das?“ nennt. Und auf die Frage: „Christophe Huss, wie hören Sie Bruckner?“ kann ich nicht anders, als zu antworten: „So.“ Also ja: 10/10 für einen Unbekannten. Und wie anders sollte man auch das Augenmerk auf den Namen Gerd Schaller lenken? Natürlich wirft man seine CDs von Jochum oder Wand nun nicht in den Papierkorb. Noch schlimmer, es gibt hier nichts Umstürzlerisches oder Revolutionäres. Es ist einfach „der“ Atem, „das“ Tempo, die genau hinkommen, eine unerbittliche Logik und - vor allem - eine exzeptionelle Durchsichtigkeit, trotz der räumlichen Aufnahme, die ein respektables Maß an Nachhall aufweist.
Schaller, das ist die Macht der Strenge, des perfekt abgewogenen (ah! Das Tempo des 2. Satzes der Romantischen!) und realisierten Werks. Darüber hinaus kann sich die Box brüsten, die erste Einspielung der komplettierten Fassung des Finales der 9. Symphonie in der Auflage Carragan zu präsentieren. Man verliert sich wirklich immer weiter in Vermutungen mit dieser Arbeit, aber man kann auch nicht sagen, dass das Ergebnis (so unnötig es in meinen Augen auch sein mag) deplatziert oder unerfreulich wäre. Wenn Sie auf der Suche nach Outsidern am Rande des „Music business“ sind, dann ist dieser Monsieur Schaller ein hinreißendes Thema. In jedem Falle gelang ihm auf Anhieb, was Mario Venzago bei CPO versucht: Auf sich als inspirierten Brucknerianer."
aufmerksam zu machen.
Christophe Huss
ClassicsToday France - CD des Monats
"J'ai eu quelques doutes à attribuer 10/10 à - ENCORE ! - des disques Bruckner enregistrés avec une formation tirée de plusieurs orchestres munichois, dirigée par l'ex-Kapellmeister du Théâtre de Braunschweig et ex-directeur de la musique de la ville de Magdebourg. Pas le genre de pedigree dont on se dit qu'il va peser le moindre gramme dans une discographie dominée par Jochum, Wand et tous les orchestres du Top 5 européen. Et pourtant, j'y suis revenu 4 ou 5 fois. Et à chaque fois je me suis dit: "que puis-je bien reprocher à Gerd Schaller? Là c'est décidé: 10/10! Pourquoi? Parce que, à chaque fois que je mets un CD de ce coffret, j'ai en tête cette émission de France Musique qui s'appelait "comment l'entendez vous?" . Et à la question "Christophe Huss, comment entendez-vous Bruckner?», je ne peux m'empêcher de répondre " Comme ça". Alors oui: 10/10 à un inconnu. Et comment faire, aussi, attirer l'attention sur le nom de Gerd Schaller autrement?On ne jettera pas nos disques Jochum ou Wand, évidemment. Pire encore, il n'y a ici rien de renversant ou de révolutionnaire. Il y a juste "la" respiration, "le" tempo qui tombe pile, une logique implacable et, surtout, une transparence exceptionnelle, malgré un enregistrement spacieux, qui possède son taux, respectable, de réverbération. Schaller c'est la force de la rigueur, du travail parfaitement soupesé (ah! le tempo du 2e mouvement de la Romantique!) et réalisé. En accroche, le coffret peut s'enorgueillir de présenter le premier enregistrement de la version complétée de la mouture Carragan du Finale de la 9e Symphonie. On part vraiment de plus en plus loin en conjectures avec ce travail, mais on ne peut dire que le résultat (même si inutile à mes yeux) est déplacé ou déplaisant.
Si vous êtes en quête d'outsiders en marge du "Music business", ce Monsieur Schaller est un sujet passionnant. Il a en tous cas réussi du premier coup ce que Mario Venzago tente chez CPO: se faire remarquer comme brucknérien inspiré."
Christophe Huss
STEREOPHILE, USA - CD des Monats
"Regardless, these are not only the finest recordings I have heard of a full orchestra in a cathedral, but perhaps the finest recordings I have heard of a full orchestra in any venue.Such clarity of sound and of musical thought results in interpretations that seem as much products of the secular Enlightenment as of the more spiritual variety, and bring to the fore Bruckner the Classicist, heir to the legacy of Haydn, Mozart, Beethoven, and Schubert (as Bruckner considered himself to be), rather than the late-Romantic acolyte of Wagner he is more commonly taken for. But those are halves of a uniquely complex whole, and Schaller honors both: these performances embody even more Classical poise than do the elegant recordings of Georg Tintner, while lacking none of the weight or deep feeling of heavier, slower, more Romantic readings such as Sergiu Celibidache's. Schaller mostly eschews the many unscored ritardandi that have crept into standard interpretations of these works over the years, and this emphasizes his basically Classical style while making his few indulgences in this regard all the more expressive."
Richard Lehnert
BBC Radio 3 London - Rob's Essential Choice
Bruckner: Finale of Symphony No.9 (completed W. Carragan) First recording of the revised 2010 version, broadcast on Oct 2011"Well I reckon that works wonderfully well. The completed Finale for Bruckner`s Ninth Symphony, completed by William Carragan."
Rob Cowan
FonoForum - Beachtlicher Bruckner
"Was bei seinem Bruckner auffällt, ist der transparente Klang, die Durchhörbarkeit der Polyphonie. Stimmverläufe werden nachvollziehbar, von denen man sonst oft nicht einmal etwas ahnt. Im Scherzo der Vierten treten „Naturlaute“ in den Holzbläsern unerwartet plastisch, quasi als Kommentar zum Jagdgetön der Hörner hervor. Schaller legt Wert auf ein organisches Fließen der musikalischen Ereignisse. Da sind auch die typisch Bruckner’schen Steigerungen nicht ganz so himmelstürmend, wie man sie kennt. Dennoch hat dieser Bruckner Gewicht. Man hört es im Adagio der Neunten, das beinahe als Vorwegnahme des musikalischen Expressionismus durchgehen könnte: Disparat, vielschichtig, doch vor allem bewegend, herausfordernd nimmt es hier Gestalt an. Freilich ist in dieser Wiedergabe das Adagio nicht mehr Bruckners Abschied von der Welt. Ihm folgt ein Finale, das William Carragan aus Skizzen und Entwürfen des Komponisten arrangiert hat. Nicht der erste und einzige Versuch, zu vollenden, was Bruckner nicht zu vollenden gegönnt war, aber ein durch sein apokalyptisches Tönen geradezu überwältigender."Andreas Friesenhagen
Carl Goldmark, Symphony No. 1
MusicWeb INTERNATIONAL
"The conductor, Gerd Schaller, is well known in and beyond Germany. He brings out the rustic quality of this music beautifully. The performance and recording are excellent. This is a composer and symphony too long neglected."Carl Goldmark, Merlin
Gramophone Magazine
"Goldmark's fresh, Weber-ish melodic gift and his uses of recitative with a verismo pace and of carefully placed, ear-bending modulations set Merlin in an intriguing post-Parsifal world. The Philharmonie Festiva... play fluently for the sympathetic championship of Gerd Schaller."Wiener Zeitung
"So liegt der Akzent vor allem auf dem Orchester der makellos musizierenden Philharmonie Festiva unter dem Dirigenten Gerd Schaller."Orpheus
"Merlin ist aber auch eine prächtige Oper mit Einflüssen aus der Grand Opéra und dem Belcanto. Der Dirigent Gerd Schaller waltet souverän über den opulenten Klangapparat und formt aus der stilistischen Vielfalt eine Einheit von großer Sogkraft."ECHO-Klassik-Preis Magazin
„Ein rauschendes Klangfest, in dem Schaller das Orchester auch schon einmal von den Zügeln lässt, um Goldmarks Expressionismus zu frönen, dann nimmt er es für träumerische Gedanken wieder an die Kandare und spannt ein märchenhaftes Panoptikum der Gegensätze. Schaller macht seinem Ruf als Meisterdirigent und Entdecker des Repertoires auf dieser Aufnahme alle Ehre."Pizzicato
"Das Orchester reagiert sensibel auf Gerd Schallers Dirigieren, das in jedem Moment darauf aus ist, die Musik zu zünden und attraktiv werden zu lassen."BBC MUSIC MAGAZINE
"This spirited revival reveals a beautifully-scored and theatrically quite sure-footed piece fascinatingly poised between Brahms and Wagner."BR Klassik
„Das Ergebnis überzeugt zutiefst. Dabei ist es geradezu verblüffend, wieviel Wagner in Goldmark steckt. Dem Dirigenten Gerd Schaller,auf der Suche nach ungehobenen Schätzen, ist mit der Oper dieser großen Komponistenpersönlichkeit der Romantik eine weitere Entdeckung gelungen, die Goldmark dem Vergessen entreißt.“
Opernwelt
"Motor des Projektes war der Dirigent Gerd Schaller. Er leitet die Aufnahme mit Umsicht und Gespür für wertvolle Details."
MusicalCritiscm.com
"The conductor of the present recording, Gerd Schaller, seems to have been one of the driving forces behind the revival of Merlin, judging from his booklet notes on the piece and his pictures on the reverse of both the CD case and booklet. His dedication to the opera comes through in his conducting, which is urgent and impassioned, as well as strongly supportive of the singers."
crescendo
"Merlin - seltene Oper der Romantik. Echter Repertoire-Gewinn."concerti
"...engagiert musizierte Welt-Ersteinspielung"Johann Simon Mayr, Fedra
Opernwelt
„...beeindruckend ist der musikalische Teil des Abends. Gerd Schaller leitete die Aufführung am Pult kompetent und vital."Opernglas
„...die musikalischen Tutti-Bilder gerieten grandios. Die unvermutet hereinbrechende Naturkatastrophe gab ein prasselndes Beispiel von der Subtilität des Orchesters."Carl Goldmark, Die Königin von Saba
Opernglas
„... klang unter der Leitung von Gerd Schaller so hin- und mitreißend, dass sich Goldmark keinen kompetenteren Sachverwalter hätte wünschen können. Klar akzentuierte Rhythmen, ausgefeilte Dynamik und vor allem Tempo sorgten dafür, dass an diesem Premierenabend aus dem Orchestergraben für keinen Moment Langeweile aufkam."Braunschweiger Zeitung
„Musikalisch zauberte Gerd Schaller einen meist weichen, fülligen, oft in Wagner'schen Harmonien übergehenden Klang. Gerade im Schlussakt entstehen zwischen Tannhäuser'schen Schmerzsequenzen und sphärischem Verglühen eine ungeheure Spannung."mdr
„Was da zu hören war, war erstaunlich. Das Orchester hat den Spagat zwischen Grand Opera à la Meyerbeer und Wagner erstaunlich bewältigt.
Opernwelt
„...Gerd Schaller hatte Karl Goldmarks „Königin von Saba" sorgfältig einstudiert. Genau austariert ist nicht nur die Balance zwischen Bühne und Orchestergraben. Auch die Klangfarben der einzelnen Instrumentengruppen sind es."Richard Strauss, Salome
Orpheus
„Die Salome war dank Gerd Schaller vor allem ein musikalisches Ereignis. Was der GMD mit seinem extensiven Dirigierstil aus der Magdeburgischen Philharmonie, die sich unter seiner Leitung erheblich verbessert hat, die führenden, faszinierenden Klänge der Strauss'schen Partitur herausholte, das hatte besonderes Format."Richard Wagner, Der fliegende Holländer
Opernnetz
„... Dazu arbeitet Gerd Schaller Klänge heraus, die glaubhaft suggerieren, Wagner habe die einflüsternden Stimmen der seelisch Todkranken (Senta) mitkomponiert. Bezwingend! ... schließlich Bravos, am Ende standing ovations: das Publikum ist hingerissen. Sternstunden der Oper!"Anton Bruckner, Symphony No. 9
Nürnberger Zeitung - Das 19. Jahrhundert in Töne gesetzt:
Bruckners Neunte in großem Festspiel-Format
"Feierlicher kann man sich die Tuben-Einsätze kaum vorstellen oder die schwärmerische Innigkeit der Streicher. Schaller zelebrierte inbrünstige Klangwollust, erschafft eine „Kathedrale des Klanges". Leuchtend, triumphal, nie nur vordergründig schmetternd, gelingen in allen Abschnitten die großen Bläserchoräle, eher sanft verschliffen tun sich die abrupten Abbrüche auf. Präzise fordert Schaller „Nachbesserungen", erzeugt nicht nur fulminante Klangwunder sondern auch eine dramaturgische Strukturierung."Uwe Mitsching







