Pressestimmen
Goldmark: Merlin
“Goldmark’s fresh, Weber-ish melodic gift and his uses of recitative with a verismo pace and of carefully placed, ear-bending modulations set Merlin in an intriguing post-Parsifal world.The Philharmonie Festiva… play fluently for the sympathetic championship of Gerd Schaller.” Gramophone Magazine
“So liegt der Akzent vor allem auf dem Orchester der makellos musizierenden Philharmonie Festiva unter dem Dirigenten Gerd Schaller.”
Wiener Zeitung
“Merlin ist aber auch eine prächtige Oper mit Einflüssen aus der Grand Opéra und dem Belcanto. Der Dirigent Gerd Schaller waltet souverän über den opulenten Klangapparat und formt aus der stilistischen Vielfalt eine Einheit von großer Sogkraft.”
Orpheus
“Das Orchester reagiert sensiebel auf Gerd Schallers Dirigieren, das in jedem Moment darauf aus ist, die Musik zu zünden und attraktiv werden zu lassen.”
Pizzicato
“This spirited revival reveals a beautifully-scored and theatrically quite sure-footed piece fascinatingly poised between Brahms and Wagner.”
BBC MUSIC MAGAZINE
“Motor des Projektes war der Dirigent Gerd Schaller. Er leitet die Aufnahme mit Umsicht und Gespür für wertvolle Details.”
Opernwelt
“Merlin - seltene Oper der Romantik. Echter Repertoire-Gewinn.”
crescendo
“…engagiert musizierte Welt-Ersteinspielung”
concerti
Goldmark: Die Königin von Saba
„… klang unter der Leitung von Gerd Schaller so hin- und mitreißend, dass sich Goldmark keinen kompetenteren Sachverwalter hätte wünschen können. Klar akzentuierte Rhythmen, ausgefeilte Dynamik und vor allem Tempo sorgten dafür, dass an diesem Premierenabend aus dem Orchestergraben für keinen Moment Langeweile aufkam.“
(Das Opernglas)
„Musikalisch zauberte Gerd Schaller einen meist weichen, fülligen, oft in Wagner`schen Harmonien übergehenden Klang. Gerade im Schlussakt entstehen zwischen Tannhäuser`schen Schmerzsequenzen und sphärischem Verglühen eine ungeheure Spannung.“
(Braunschweiger Zeitung)
„Was da zu hören war, war erstaunlich. Das Orchester hat den Spagat zwischen Grand Opera à la Meyerbeer und Wagner erstaunlich bewältigt. Es ist die letzte Einstudierung von Gerd Schaller gemeinsam mit der klangschön aufspielenden Magdeburgischen Philharmonie.“ (Dieter David Scholz, mdr)
„In Magdeburg konnte man die Augen weit offen halten. GMD Gerd Schaller hatte Karl Goldmarks „Königin von Saba“ sorgfältig einstudiert. Genau austariert ist nicht nur die Balance zwischen Bühne und Orchestergraben. Auch die Klangfarben der einzelnen Instrumentengruppen sind es.“
(Opernwelt)
„Großen Beifall gab es für Chor und Orchester unter der Leitung von Gerd Schaller.“
(dpa)
„Die Magdeburger Philharmoniker zeigen sich unter der Leitung von Gerd Schaller von ihrer besten Seite. In Goldmarks Partitur entdecken sie ein farbenstarkes Gemälde mit grafischen Nuancen.“
(Mitteldeutsche Zeitung)
„Musikalisch lässt die Aufführung kaum Wünsche offen. Die Magdeburgische Philharmonie schwelgt in Goldmarks Musik, und Gerd Schaller gelingt durchweg eine wunderbare Harmonie zwischen Orchester und musikalischem Bühnengeschehen mit ausgewogenen Tempi und dosierter Klangmassierung. Ohne Intonationstrübungen waren vor allem die Bläser und Streicher der Philharmonie.“
(Volksstimme)
Wagner: Der fliegende Holländer
„… Dazu arbeitet Gerd Schaller mit der Magdeburgischen Philharmonie Klänge heraus, die glaubhaft suggerieren, Wagner habe die einflüsternden Stimmen der seelisch Todkranken (Senta) mitkomponiert. Bezwingend! … schließlich Bravos, am Ende standing ovations: das Publikum ist hingerissen. Sternstunden der Magdeburger Oper!“
(Opernnetz)
Verdi: Otello
„…die Magdeburgische Philharmonie unter der Leitung von GMD Gerd Schaller lässt keinen Zweifel daran, dass sie den Willen zu großem dramatischen Ausdruck besitzt. Innigkeit und dramatische Differenzierung förderten zudem die Spannung aus dem Graben bei diesem eindruckvollen „Otello“.
(Opernglas)
Mahler: 2. Sinfonie
„… Sehr schön auch die Tempi, die immer der Akustik im Magdeburger Dom angemessen der Musik zeit zum Ausklingen gaben und damit die grandiose Wirkung dieser Musik unterstützten. Feierlichkeit und Innigkeit wirkten vor allem in den schönen Piano- und Pianissimopassagen mit ausgezeichneten Soloeinwürfen. Im 3. Satz dann wieder eine Steigerung der Intensität mit fantastischen Holzbläsern. Im 5. Satz bricht ein wirkliches Inferno ein und zerstört die zarte Innigkeit des Voran-gegangenen mit einem gewaltigen Orchestertutti. Im gewaltigen Raum des Domes kam diese Steigerung zu eindrucksvoller Wirkung. Sehr schön bildhaft und intelligent strukturiert entfaltet sich der Orchesterklang farbenreich. Wunderbar, wie dann Pianissimo der Chor die Klopstock-Ode „Auferstehen, ja auferstehen“ beginn. Mit einer großen Schlusssteigerung klang eine „Auferstehungs“-Sinfonie aus, die in jeder Hinsicht für die Besucher ein eindrucksvolles Erlebnis war.
(Volksstimme)
Strauss: Salome
„Die „Salome“ war dank Gerd Schaller vor allem ein musikalisches Ereignis. Was der GMD mit seinem extensiven Dirigierstil aus der Magdeburgischen Philharmonie, die sich unter seiner Leitung erheblich verbessert hat, die führenden, faszinierenden Klänge der Strauss`schen Partitur herausholte, das hatte besonderes Format.“
(Orpheus)
„…dieser bewundernden Kälte setzte die Magdeburgische Philharmonie unter Gerd Schaller eine Musik von betörendem Zauber, eine Sinfonie der Stimmen und Instrumente von elementarer Leidenschaft voller Lebensglut und Todesdunkel entgegen. Das Orchester, über der Szene auf der Bühne in den Palast hineinpostiert, entfaltete in nuancenreichen Klangfarben den Zauber der avantgardistisch kühnen Partitur und ihrer exotischen Klangfarben. Das Musizieren der Magdeburgischen Philharmonie ist das Beeindruckende dieser „Salome“-Inszenierung.. Edel die Holz-, strahlend die Blechbläser, von präziser Eleganz die vielfach geteilten Streicher. Überzeugend das Bekenntnis von Schaller zu einem rauschhaften, echtes Pathos nicht scheuenden Klang des Orchesters, das der Partitur nichts schuldig blieb.“ (Volksstimme)
„Das beweist diesmal vor allem die Magdeburgische Philharmonie, die unter der Leitung von Gerd Schaller zu Höchstform aufläuft: im Rücken der Solisten erschaffen sie einen Kosmos der Farben und Rhythmen.“
(Mitteldeutsche Zeitung)
Bruckner: 5. Sinfonie
„… Die Abfolge der Formproportionen erhielt durch Schaller Logik, Übersichtlichkeit und ein deutliches Gerüst aus thematischen Querverbindungen und motivverschmelzenden Kulminationen. Die in großer Orchesterbesetzung angetretenen Münchner Bachsolisten (Mitglieder der Münchner Philharmoniker) waren für die Verwirklichung der symphonischen Konzeption Bruckners bestens geeignet, besonders im Blech. Die Streicher fielen durch schlank-sonore Linearität auf, ließen den Holzbläsern aber Raum zum Atmen und zur musikalischen Profilierung. Schaller wählte durchweg Tempi, die zügig waren, ohne zu eilen, und ruhevoll, ohne zu schleppen. Für die Tempoproportionen, also die Übergänge und die von Bruckner sorgsam ausgezählten Pausen zeigt der Dirigent ein ausgezeichnetes Gespür. Für die großartige Interpretation der ,5.‘ Gab es rauschenden Beifall, mit Bravorufen durchsetzt.“
(Nürnberger Nachrichten)